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‚Oma, bist du Ingenieurin?‘: Zwei vierte Grundschüler erkunden Wälzlager bei Schaeffler in Schweinfurt

Eisgeliebt

Schweinfurt – Statt Lesen und Rechnen stand am Montag Morgen das Thema „Wälzlager“ auf dem Stundeplan von 25 Schülerinnen und Schülern der beiden vierten Klassen der Auenschule Schweinfurt. Der Besuch bei Schaeffler in Schweinfurt bildete den zweiten Abschnitt des Schülerprojekts „Oma, bist du Ingenieurin?“, welches Kindern im Alter von etwa zehn Jahren die Arbeit in einem Industriebetrieb vermitteln soll, um sie so zu „Geschichtsforschern“ auszubilden.

Im weiteren Projektverlauf suchen sich die Kinder ihnen bekannte Zeitzeugen der Großeltern-Generation, die in einem der fünf Großunternehmen Schweinfurts (Schaeffler, SKF, ZF, Bosch-Rexroth, Fresenius Medical Care bzw. den jeweiligen Vorgänger-Unternehmen) arbeiten oder gearbeitet haben, als Interviewpartner. Vor dem Besuch haben die Grundschüler in einem ersten Schritt bereits Wälzlager und deren Komponenten „unter die Lupe genommen“, um so Zweck und Funktionsweise eines solchen Lagers kennenzulernen.

Gespannt sammelten sich die Kinder mit ihren Klassenleiterinnen und der Projektleiterin Friederike Kotouč, Leiterin der Abteilung ‚MuseumsService‘ der Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt, am Haupteingang des Schaeffler-Werks in Schweinfurt, um einmal „echte Fabrikluft“ zu schnuppern. Rainer Schröder, Konstrukteur im Bereich Pendelrollenlager, nahm die erwartungsvolle Gruppe in Empfang. Bei einem Rundgang durch das Bürogebäude zeigte er den bislang jüngsten Besuchern des Werks typische Arbeitsplätze, an denen Wälzlager „in den Köpfen“ bzw. auf dem Papier oder vielmehr am PC entstehen. Wie das alles funktioniert, und wie dann aus einem Entwurf letztlich ein richtiges Wälzlager entsteht, erklärte er den Kindern anhand einer Präsentation. Wie solch ein Lager hergestellt wird, wie viele Mitarbeiter, welche Maschinen und Arbeitsschritte dafür notwendig sind, lernten die Kinder anschließend beim Besuch der Fertigungshalle für Großlager. Gespannt folgten sie dem Werkführer, vorbei an den für die Kinder ungewohnt großen Maschinen, der anhand des Produkts „Wälzlager“ die arbeitsteilige Produktionsweise eines Industriebetriebs vermittelte.

Mezger

Begeistert vom Ablauf der Veranstaltung und dem Interesse, das die Kinder an den Tag legten, war Friederike Kotouč, Leiterin des Projekts. „Der Besuch bei Schaeffler hat großes Interesse bei den Kindern geweckt. Das ist eine optimale Ausgangssituation für den weiteren Verlauf unseres Projekts.“ In weiteren Schritten folgen nun das Zusammenstellen eines Fragenkatalogs sowie die durch die Kinder selbstständig durchgeführten Befragungen. Die Präsentation der Ergebnisse wird abschließend in den Räumen des ‚MuseumsService‘ in der Kunsthalle Schweinfurt stattfinden.

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Auch bei Schaeffler fand das Schülerprojekt großen Anklang. Klaus Widmaier, Geschäftsleitung Personal Schaeffler Industrie, freute sich, dieses Projekt unterstützen zu können. „Die Stadt Schweinfurt ist geprägt von den industriellen Großunternehmen, und fast jeder, der aus dem Raum Schweinfurt kommt, kennt jemanden, der in der Großindustrie arbeitet oder gearbeitet hat. Neben einem Stück Industriegeschichte können die Kindern durch das Projekt ebenfalls erfahren, wie die Arbeiten rund um ein Wälzlager aussehen und wie viele Menschen darin involviert sind.“ Die Ergebnisse des Projekts werden Anfang nächsten Jahres auch der Schweinfurter Öffentlichkeit anhand einer Broschüre und einer kleinen, temporären Ausstellung in der Kunsthalle Schweinfurt vorgestellt.

Schaeffler ist mit seinen Marken INA, LuK und FAG ein weltweit führender Anbieter von Wälz- und Gleitlagerlösungen, Linear- und Direktantriebstechnologie sowie ein renommierter Zulieferer der Automobilindustrie. Die global agierende Unternehmens­gruppe erwirtschaftete im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 10,7 Mrd. Euro. Mit rund 74.000 Mitarbeitern weltweit ist Schaeffler eines der größten deutschen und europäischen Industrieunternehmen in Familienbesitz.
Die Sparte Industrie liefert über eine weltweit marktnahe Organisation und Anwendungsberatung Komponenten und Systeme für rund 60 verschiedene Industriebranchen. Das Portfolio umfasst über 225.000 Produkte und reicht von millimetergroßen Miniaturlagern z. B. für Dentalbohrer bis zu Großlagern mit einem Außendurchmesser von mehreren Metern, z. B. für Windkraftanlagen.

Die Bilder zeigen:

* Gespannte Gesichter während des Besuchs beim Wälzlager-Hersteller Schaeffler am FAG-Standort Schweinfurt: Wie groß ist das kleinste, bzw. wie groß und schwer ist das größte Wälzlager? Wo und wann kommen diese Lager zum Einsatz? Diese und viele andere Fragen stellten die Kinder an Schaeffler-Konstrukteur Rainer Schröder.

* In Bereich der Endmontage konnten die Kinder verfolgen, wie aus Außen- und Innenringen, Käfigen und Tonnenrollen fertige Wälzlager werden.

Bilder: Schaeffler

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