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Neu für Schulen: Die „Rollende Abfallkiste“ des Landkreises Schweinfurt als umwelt-pädagogisches Angebot

LANDKREIS SCHWEINFURT – Jeder hat tagtäglich damit zu tun, doch ein bewusster Umgang fällt im hektischen Alltag oft schwer: Es geht um den Abfall, den unsere Konsumgesellschaft in Massen produziert, und um die Wege, die wir nutzen können, ihn bestmöglich zu sortieren, wiederzuverwerten oder umweltgerecht zu entsorgen.

„Dafür braucht es ein Bewusstsein für unsere Wertstoffkreisläufe und die Bereitschaft, aktiv mitzuwirken bei der Mülltrennung. Aber vor allem geht es um Abfallvermeidung“, erklärt Monika Böhm-Weniger. Sie ist am Landratsamt zuständig für die Abfallberatung an Schulen, in Verbänden und Haushalten. Mit einem neuen pädagogischen Angebot will das Landratsamt dieses Bewusstsein auch an den Schulen im Landkreis stärken.

Die Schulleitungen im Landkreis Schweinfurt wurden in diesen Tagen über das Vorhaben „Rollende Abfallkiste“ informiert und bekundeten bereits Interesse an dem Angebot der Abfallwirtschaft. Dies können Lehrkräfte für ihre Unterrichtsgestaltung heranziehen. Erprobt wurde das Konzept der „Rollenden Abfallkiste“ versuchsweise mit der Grund- und Mittelschule in Dittelbrunn. Konrektorin Daniela Behr hat mit ihrer Klasse 3c bereits in den vergangenen Jahren mit Monika Böhm-Weniger zusammengearbeitet, um die Umweltbildung anschaulich in den Unterricht an der Grundschule zu integrieren.

Bei einem Besuch von Landrat Florian Töpper und Monika Böhm-Weniger in Dittelbrunn konnten die Schülerinnen und Schüler nun erstmals die neu gestaltete „Rollende Abfallkiste“ erkunden und ausprobieren. Dass sie bereits einiges in Sachen Umweltbildung gelernt haben, zeigte sich darin, dass sie dem Landrat Wissenswertes über Mülltrennung, Wertstoffkreisläufe und Umweltverschmutzung berichten konnten. Außerdem machten sie deutlich, dass es nicht nur um Wissen geht, sondern auch darum, einen aktiven Beitrag zu umweltgerechtem Verhalten zu leisten: Daheim und auch in der Schule setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3c vorbildlich für umweltbewusstes Handeln ein.

„Es ist beeindruckend, was ihr schon zu diesem Thema wisst. Ich merke auch, dass Umweltbewusstsein an eurer Schule nicht nur unterrichtet, sondern auch gelebt wird“, lobte der Landrat die Schülerinnen und Schüler.

Die „Rollende Abfallkiste“ soll nun ab sofort an den Schulen im Landkreis Schweinfurt die umweltpädagogische Bildung fördern und unterstützen. Bei der Ausstattung der Abfallkiste wurde darauf geachtet, dass umweltverträgliche Materialien wie Biokunststoff, Recyclingpapier oder Baumwolle verwendet wurden.

Der Inhalt der Kiste ist so zusammengestellt, dass das Material zur Unterrichtsgestaltung für alle Altersstufen von der 1. bis zur 8. Klasse verwendet werden kann.

Ausleih-Möglichkeit für Schulen:

Die „Rollende Abfallkiste“ kann von Lehrkräften auf Anfrage für rund vier Wochen ausgeliehen werden, um damit den umweltpädagogischen Unterricht zu gestalten. Nach der Festlegung eines Ausleih-Zeitraums kann die Abfallkiste am Landratsamt abgeholt werden.

Kontakt und weitere Informationen: Monika Böhm-Weniger, Telefon 09721 / 55 545, E-Mail abfallberatung@lrasw.de oder Online-Reservierung unter www.landkreis-schweinfurt.de/Abfallkiste.

Auf dem Bild: Die „Rollende Abfallkiste“ ist ein umweltpädagogisches Angebot der Abfallwirtschaft für Schulen des Landkreises Schweinfurt – an der Grund- und Mittelschule in Dittelbrunn wurde das Konzept mit der Klasse 3c erprobt, die hier zu sehen ist mit (hinten, von links) ihrer Klassenlehrerin Konrektorin Daniela Behr, Monika Böhm-Weniger (Abfallberatung Schulen am Landratsamt), Landrat Florian Töpper und Rektor Walter Schäffer.
Foto: Landratsamt Schweinfurt/Andreas Lösch



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