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Die vierte „Grüne Hausnummer“ ist vergeben: In Oberndorf schufen sich die Eheleute Schmitt aus einem alten Gebäude eine lebenswert moderne Heimat

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Schweinfurt – Die „Grüne Hausnummer“ gab´s bislang so oft noch nicht. Genau genommen nun erst zum vierten Mal wurde eine solche verliehen. Im Trausaal des Schweinfurter Rathauses, was insofern passte, als dass sich das Ehepaar Schmitt, Gerda und Hermann aus der Würzburger Straße 13 (Stadtteil Oberndorf) etwas trauten. Nämlich ihr 1925 erbautes und nach dem Weltkrieg nochmals neu errichtetes Wohnhaus derart zu sanieren, dass es nun nachhaltig ökologische Gesichtspunkte erfüllt. Unterstützt hat sie dabei der Bergrheinfelder Architekt Peter Kopperger.

Der Arbeitskreis Ökologisches Bauen der Lokalen Agenda 21 zeichnet Bemühungen privater Hausbesitzer aus. Laut einer mittlerweile aktualisierten Checkliste hatten die Schmitts 100 Punkte zu erreichen, was sie mit 105 gar toppten. Bei einem Ortstermin überzeugte sich ein Gremium davon, dass das Ehepaar unter anderem bei ihrer Dachaufstockung heimisches Holz verwendete, mittels Sonnenkollektor die Heizung unterstützt und das Wasser wärmt, einen neuen Gas-Brennwertkessel einbaute oder im ökologischen Gartenbereich Wildkräuter anbaut. Aus vormals mehreren kleinen Räumen im komplett neu aufgebauten Obergeschoss entstanden dank der Dachgauben ein lichtdurchflutetes Schlafzimmer und ein großzügiges Bad – jeweils mit Fußbodenheizung versehen. Hinter dem neu verputzten und frisch angestrichenen Haus mit den insgesamt rund 100 Quardatmetern Wohnfläche lockt der 2009 neu angelegte Garten mit seinen Sitzecken und dem Birnenbaum zum Verweilen

Als Preis gab´s für das Ehepaar neben der solarbeleuchteten grünen Hausnummer eine Urkunde und von den Stadtwerken Schweinfurt zusätzlich für Gerda Schmitt ein Bus-Topticket F plus. Damit kann sie nun beim Busfahren auch noch ein Fahrrad mit an Bord nehmen. Mittlerweile wurden übrigens die Bewertungskriterien für eine „Grüne Hausnummer“ geändert und den aktuellen Vorgaben im Bauwesen angepasst. 75 Punkte reichen jetzt aus und werden vergeben in den fünf Bereichen Naturkapital (beispielsweise Fassadenbegrünung, Gemüsegarten, Regenwassernutzung, Nisthilfen), Baustoffe (Recyclingmaterial, heimische Hölzer, nachwachsende Rohstoffe), Energie und Haustechnik (Energiehaus, Photovoltaikanlage, kontrollierte Be- und Entlüftung), Nachhaltigkeit (Barrierefreiheit, Bauen im Bestand) und Ökonomie (Handwerker aus der Region, Materialen mit zertifizierten Umweltzeichen).

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Die neu aufgelegte Broschüre mit allen Informationen können sich Interessierte im Bürgerservice der Stadtverwaltung abholen, im Bauverwaltungsamt, in der Geschäftsstelle der Lokalen Agenda 21 sowie im Kunden-Informations-Service (KIC) der Stadtwerke Schweinfurt in der Bodelschwingstraße.

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Auf dem Bild von links: Architekt Peter Kopperger, die Hausherren Gerda und Hermann Schmitt.

Der Beitrag wurde uns freundlicherweise von den Stadtwerken Schweinfurt zur Verfügung gestellt. Erschienen sind Text und Foto in der aktuellen Ausgabe des SWJournals, das man bei Interesse auch downloaden kann auf der Seite der Stadtwerke unter www.stadtwerke-sw.de.

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