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Das Platzkonzept des Schweinfurter Volksfestes steht: Die Wildwasserbahn und die Schaukel „Artistico“ gelten als Highlights

Schweinfurt – Im Januar, noch dazu wenn es schneit, fällt es schwer, an den Sommer und das heuer vom 8. bis 18. Juni stattfindende Schweinfurter Volksfest zu denken. Doch der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Schweinfurt setzt sich stets schon im Winter mit dem Thema auseinander. Diesmal am kommenden Dienstag, wenn der zuständige Referent Frank Reppert den Stadträten die Platzkonzeption vorstellt. Die ist nun abgeschlossn. 569 Bewerber wollten das Volksfest beschicken, 59 Geschäfte wählte die Verwaltung der Stadt aus.

Als Highlight des Festes dürfte die größte mobile Wildwasserbahn der Welt gelten. Die Firma Löwenthal bringt sie nach Schweinfurt und verspricht eine maximale Höhe von 30 Metern, eine Länge von 650 Metern, eine Schussfahrt mit 50 km/h und eine Rückwärtsfahrt. Über 60 Waggons der Deutschen Bahn werden notwendig sein bei der Anreise. Neu in diesem Jahr ist die Schaukel namens „Artistico“, die sich noch im Bau befindet und erst an Ostern ihre Premiere feiern soll. Ein Flugkreis von 46 Metern, fünf Gondeln, Beschleunigungen von bis zu 3,5 G, Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h und das Gefühl der Schwerelosigkeit klingen sehr vielversprechend.

Ansonsten bietet das Volksfest eher Gewohntes und wenig Neues. Autoskooter, Wellenflieger und Riesenrad Jupiter sind gern gesehene Gäste in Schweinfurt. „Techno Power“ und „Hot Shot“ heißen die Fahrgeschäfte für Wagemutige. Darunter verbergen sich ein Überkopfkarussell bzw. eine Kugel, die mit zwei Personen auf 50 Meter Höhe katapultiert wird. „Dschungel Train“ und „Breakdance“ runden die Zahl der schnelleren Fahrgeschäfte ab.

Wer lieber eine Maß Bier fährt oder einen Steckerlfisch mag: Im außerordentlich gut bestückten Bereich Imbiss und Festzelt gibt es keinerlei Änderungen zu 2011. Die Familie Hahn bewirtet ein weiteres Mal das große Zelt. Wer sich fürchtet, sollte nicht unbedingt die Geisterbahn „Castle of Doom“ besuchen, die zur Hälfte ein Rollercoaster ist. „Pirates Adventure“ heißt das diesjährige Laufgeschäft mit simulierten Piraten-Abenteuern und – Achtung! – einem Schiffsuntergang. „The Game“ ist der Name einer 6-D-Show, die Außergewöhnliches verspricht. Dagegen stammt aus der guten, alten Kirmeszeit die Boxbude, die heuer mal wieder nach Schweinfurt kommt.

Für Spaß beim Nachwuchs ist ausreichend gesorgt durch die Kinderreitbahn „Alt Wien“, die Bahn „Willy der Wurm“, die Schleifen „Highway-Rallye“ und „Feuersteins Reise“, eine Märcheneisenbahn und ein Kinderkarussell. Außerdem gastiert eine Mäusestadt. Ein Motodrom oder „Fliegende Frösche“ gehören zu den Unterhaltungs- und Geschicklichkeitsspielen. Unter den Verlosungen gibt es auch wieder Blumen zu gewinnen.

Nur 20 Betriebe aus dem Vorjahr wurden ausgewechselt, was einer Frontlänge von 390 Metern entspricht. Bei einer Gesamtfrontlänge von 907 Metern ist das ein Wechselwert von knapp über 42 Prozent. Die Stadt Schweinfurt erwartet rund 85.000 Euro an Einnahmen aus Platzgeldern.

Übrigens: Am selben Tag wie das Schweinfurter Volksfest startet auch die Fußball-EM in Polen und in der Ukraine. Die drei Gruppenspiele der Deutschen Nationalmannschaft am 9., 13. und 17. Juni gegen Portugal, Holland und Dänemark jeweils ab 20.45 Uhr werden dem Fest sicherlich ein paar Besucher kosten.

Im Januar, noch dazu wenn es schneit, fällt es schwer, an den Sommer und das heuer vom 8. bis 18. Juni stattfindende Schweinfurter Volksfest zu denken. Doch der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Schweinfurt setzt sich stets schon im Winter mit dem Thema auseinander.


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