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Beste karnevalistische Ideen: Ein Pokal für das Wikinger-Schiff, Lob für die Bierathlon-Olympiade und Clowns beim Schweinfurter Faschingszug

Depro Ronan Keating

Schweinfurt – Bei über 30 Grad und annähernd tropischen Temperaturen war am Freitag der Gedanke an den Fasching im Winter freilich eher weiter weg. Doch halt: Im Schweinfurter Rathaus trafen sich ein paar Narren…, Verzeihung: Vertreter der 1. Schweinfurter Karnevalsgesellschaft 1954 e.V., der ESKAGE. Grund der Zusammenkunft im Trausaal: Oberbürgermeister Sebastian Remelé zeichnete den besten Motivwagen des diesjährigen Faschingszugs aus, die ESKAGE überreichte Geldpreise an die Vertreter der originellsten Fußgruppe und an die Karnevalisten mit der besten Idee und den schönsten Kostümen.

Der Vertreter der Landjugend Unterspiesheim weilte anscheinend im Freibad, jedenfalls bekam der OB seinen Pokal nicht los. Das Wikinger-Schiff der jungen Leute aus der Gemeinde Kolitzheim wurde als originellster Wagen ausgezeichnet. Mit dem Gesangverein Heidenfeld bekamen alte Bekannte und dreifache Pokalsieger den 2. Preis für die laufenden Teilnehmer einer Bierathlon-Olympiade. Und die Gäßbockelf aus Üchtelhausen hatte sich mit einer Clownparade wirklich etwas sehr Sehenswertes ausgedacht.

„Der Umzug ist mit seinen vielen 10.000 Besuchern eine feste Größe im karnevalistischen Treiben Unterfrankens“, weiß Oberbürgermeister Remelé, der zudem das Prinzenpaar bei der letzten offizielen Amtshandlung verabschieden durfte oder musste. Christine und Rainer Walter-Helk hätten ihren Job „charmant und selbstbewusst gemacht“. ESKAGE-Präsident Horst Dinkel betonte die Bedeutung der Teilnahme von Gruppen aus dem Landkreis, die 60 Prozent des Zuges stellen. „Ohne sie könnten und möchten wir dieses Event nicht durchziehen. Für ein richtiges Spektakel“ sorge man jedes Jahr in Schweinfurt, 2013 übrigens schon am 12. Februar und wirklich mitten im Winter. Auch Dinkel lobte die Dienste des scheidenden Paares. „Anfangs konnten sie sich das erst gar nicht vorstellen, am Faschingsdienstag aber wolllten sie gar nicht mehr runter vom Wagen.“

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Und noch einer stand im Mittelpunkt: Zugmarschall Werner Dürr, der einen Tag vor dem Ereignis zusammenklappte. „Das hat uns ganz schön in Aufregung versetzt. Jetzt erfreut er sich aber wieder bester Gesundheit“, freute sich Sebastian Remelé. Dürr merkte auch gleich an, dass er Kritisches hörte von Teilnehmern aus dem Landkreis, die ihre Wägen angeblich nach dem Umzug nicht am Straßenrand parken durften, weil es dort zu eng war. Weggejagt aus der Stadt hätte man sie. „Wir haben ja keine Stadtpolizei mehr. Aber ich leite diese Klage weiter“, versprach der OB, der auch von Norbert Nicklaus eine Anregung erhielt. „Wir würden gerne mit dem Stadtbus heimfahren nach Üchtelhausen“, bemerkte der Gäßbockelf-Vertreter die fehlende Anbindung seiner Gemeinde. Gerade an Fasching nimmt man halt gerne den Bus.

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Unser Bild zeigt von links bei der Preisübergabe: ESKAGE-Pressesprecher Karlheinz Surauf, Zugmarschall und 3. Präsident Werner Dürr, Norbert Nicklaus (Gäßbockelf Üchtelhausen), Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Christine und Rainer Walter-Helk (noch amtierendes Prinzenpaar), Wolfgang Sittler (Gesangverein Heidenfeld) und Herrmann Guth (ESKAGE-Beirat und als Vertreter des erkrankten Werner Dürr Zugmarschall 2012). Es fehlt: Manuel Schmitt, Vertreter der siegenden Landjugend Unterspiesheim.

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