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9. Wirtschaftsforum Mainfranken mit dem Thema Energiewende Deutschland: Strategien und Herausforderungen für Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen

Mainfranken – Die Sicherstellung einer zuverlässigen, bezahlbaren und umweltverträglichen Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Mit der Energiewende steht Deutschland für den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Sie erfordert einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme, der uns vor ökonomische und technologische Herausforderungen – auch in der Region Mainfranken – stellt. Wie können wir diesen Herausforderungen begegnen und wie sehen dabei die mittel- und langfristigen Perspektiven aus? Welche Strategien auf wirt-schaftlicher, wissenschaftlicher und regionaler Ebene können dabei erfolgreich sein?

Im Rahmen des 9. Wirtschaftsforums Mainfranken am 20. März 2012 in der Karl-Knauf-Halle Iphofen präsentierten hochkarätige Experten den rund 300 Zuhörern ihre Lösungsansätze einer nachhaltigen Energieversorgung. Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur betonte, dass die Energiewende angesichts der ambitionierten Zielset-zung von EU und Bund nur gemeinsam im Verbund von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürger gestemmt werden könne. Besonderes Augenmerk gelte in diesem Zusammenhang dem Thema Energieeffizienz. Dort sieht Kohler angesichts des aktuellen Sanierungsstaus hohe Einsparpotenziale, die über die Schaffung adäquater Rahmenbedingungen und Investitionsanreize zu heben seien. Darüber hinaus liege in der Gewährleistung der zwingend notwendigen Versorgungssicherheit durch neue Speichertechnologien und intelligente Koor-dination von Energiebereitstellung und -verbrauch ein weiterer Schlüssel der erfolgreichen Energiewende.

Der wissenschaftlichen Seite der Energiewende widmete sich Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, international renommierter Leiter des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung ZAE in seinem Fachvortrag. Gemeinsam mit zahlreichen mainfränkischen Unternehmen arbeitet er seit Jahren an Projekten, die die Energiewende in der Region erfahrbar machen. Vorzeigeprojekt sei das derzeit am Uni-Campus entstehende „Energy Efficiency Center“. Am konkreten Objekt würden hier künftig High-Tech-Lösungen für das intelligente Haus der Zukunft präsentiert. Sein Fazit: in Sachen erneuerbare Energien müsse sich die Region Mainfranken keineswegs verstecken.

Das jährlich stattfindende Wirtschaftsforum führte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Vertreter von Konzernen, Mittelständlern, Technologieentwicklern, den Hochschulen und die wichtigsten öffentlichen Träger zusammen und ist der mainfränkische Treffpunkt für Fragen der Zukunftsgestaltung, neuer Trends und regionaler Partnerschaften.

Das Wirtschaftsforum ist eine Kooperationsveranstaltung der Region Mainfranken GmbH mit der vbw-Bezirksgruppe Unterfranken. Die Grundlage dieser erfolgreichen Partnerschaft bildet die gemeinsame Zielsetzung, den Wirtschafts-standort Mainfranken weiterzuentwickeln.

Auf dem Foto zu sehen v.l.n.r.: Michael Bischof (Geschäftsführer vbw Bezirksgruppe Unterfranken), Åsa Petersson (Geschäftsführerin Region Mainfranken GmbH), Stephan Kohler (Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Energie-Agentur), Landrätin Tamara Bischof (Landkreis Kitzingen), Wolfgang Fieber (Vorsitzender vbw Bezirksgruppe Unterfranken), Oberbürgermeister Georg Rosenthal (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung Region Mainfranken GmbH), Prof. Dr. Vladimir Dyakonov (Vorstandsvorsitzender ZAE Bayern).




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