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Aufgeklärt: Superfood

Wie gesund sind Gersten- und Weizengras?

Seit einigen Jahren werden Gersten – und Weizengras als das Superfood schlechthin angepriesen: Eine hohe Nährstoffdichte soll zu vielen gesundheitlichen Vorteilen führen. Doch, entspricht dies tatsächlich der Wahrheit? Welche Nährstoffe sind im Gersten – und Weizengras enthalten und welches der beiden Gräser ist letztendlich das bessere? Nachfolgend wird ein Blick auf die Süßgräser geworfen.

Gersten – und Weizengras – wo liegen die Unterschiede?
Bei beiden Gräsern handelt es sich um sogenannte „Süßgräser“ und so gehören diese der gleichen Familie an. Unterschiede liegen daher lediglich im Nährstoffgehalt sowie in der Zubereitung vor: Beide Gräser enthalten eine Vielzahl verschiedener Nährstoffe, weshalb diese auch als „Superfoods“ bezeichnet werden. Die Anzahl an Vitaminen und Mineralien kann je nach Gras allerdings schwanken. Beispielsweise enthält Weizengras etwas mehr Mangan als Gerstengras. Gerstengras enthält wiederum etwas mehr Kalium. Die Nährstoffdichte unterscheidet sich je nach Gras allerdings nicht. Die Zubereitung erfolgt beim Weizengras in der Regel als Saft: Das Gras wird also zu einem Saft gepresst und in dieser Form meist kombiniert mit anderen Säften getrunken. Gerstengras hingegen wird meist zu einem Granulat verarbeitet und als dieses konsumiert – beispielsweise durch das Beimischen in andere Speisen und Nahrungsmittel.

Sind die Gräser tatsächlich so gesund?
Tatsächlich weisen Gersten – und Weizengras eine sehr hohe Nährstoffdichte auf: So enthalten diese neben Eisen, Kalium, Calcium, Mangan, Magnesium, Kupfer, Folsäure, Selen und Zink eine Vielzahl an Vitaminen. Außerdem enthalten Gersten – und Weizengras eine große Menge an Ballaststoffen, welche bei der Verdauung helfen können. Eine große Menge an Chlorophyll befindet sich ebenfalls in den speziellen Gräsern. Gersten – und Weizengras kann somit zu einer Stärkung des Mineral – und Vitaminhaushaltes beitragen. Außerdem wird den Gräsern eine Erhöhung der Basenwerte im Körper – und eine Stärkung des Blutes nachgesagt. Entgiftend, leberunterstützend, blutzuckerregulierend, entzündungshemmend und schlaffördernd wirken die Gräser ebenfalls. Darüber hinaus kann eine Verbesserung des Nervensystems und des Immunsystems durch die regelmäßige Einnahme von Gersten – und Weizengras erzielt werden. Auch ein Internist kann die Gräser somit empfehlen und daher wird die Einnahme der Gräser oft empfohlen.

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Fazit
Aufgrund der vielen Nährstoffe sollte die positive Wirkung von Gersten – und Weizengras nicht unterschätzt werden. So können die Gräser tatsächlich zu einer Verbesserung der Gesundheit und des allgemeinen körperlichen Wohlseins beitragen. Zudem lassen sich diese einfach selbst anbauen und ernten, wenn das Geld für diese in verarbeiteter Form nicht aufgewendet werden soll. Trotz der vielen gesundheitlichen Vorteile sollten Gersten – und Weizengras aber nie als Ersatz für Obst und Gemüse eingesetzt werden, sondern nur ergänzend zur aktuellen Ernährung benutzt werden.

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